Halbstundentakt rückt in greifbare Nähe
Am Mittwoch, 21.12.2011, berät der Glarner Landrat die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs ab Sommer 2014. Zu Handen der nächsten Landsgemeinde befindet er über einen Rahmenkredit für den Betrieb des ÖV im Kanton Glarus. Vorschau in der Südostschweiz (externer Link), Ausgabe Glarus vom 19.12.2011.Pro Bahn Schweiz zum Thema Toiletten
Die Pro Bahn Schweiz nimmt Stellung in ihrer Pressemeldung (pdf, 106kb) zum Thema Toiletten bei den Bahnhöfen und in den modernen Triebzügen. Sie begrüsst, dass die vorhandenen aber geschlossenen Toiletten an Bahnhofsanlagen wieder geöffnet werden. Zugleich fordert Pro Bahn Schweiz, dass sämtliche SBB-Triebzüge im Lokal- und S-Bahn-Bereich mit mindestens zwei WCs ausgerüstet werden.10. Hauptversammlung 2011
Die 10.HV des Pendlervereins fand am Freitag 4. November im Glarnerhof in Glarus statt. Hier finden Sie den Jahresbericht (pdf, 111 KB), das Protokoll (pdf, 12 KB), und Fotos zur Jubiläums-HV. Den Zeitungsbericht aus der Südostschweiz vom 8. November finden Sie hier (pdf, 201KB).Statistik öffentlicher Verkehr
Die Daten 2010 Personenverkehr Eisenbahnen (Fahrleistungen, Verkehrsaufkommen, Verkehrsleistungen) können hier heruntergeladen werden.Pendlerverein nimmt Stellung
Antwort zur Vernehmlassung zum Grobkonzept öffentlicher Verkehr GL 2014 als PDF (277KB) hier klicken.Pendlerverein kritisiert
Preispolitik für Generalabo
Das Generalabonnement bringt der SBB offenbar zu wenig Geld. Denn der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) prüft ein neues Preissystem: das GA soll unterschiedlich teuer werden, je nachdem wo man den ÖV benutzt. Das kritisiert Andreas Schlittler, Präsident des Glarner Pendlervereins. Mehr lesen Sie im Artikel der Südostschweiz (pdf, 197KB) vom Donnerstag, 21. Juli 2011.
Zwillingsmemorialsanträge abgelehnt
Die Landsgemeinde hat die Zwillingsmemorialsanträge abgelehnt. Die Berichterstattung finden Sie hier und hier (externe Links).Pendlerverein am Flohmarkt in Glarus
Der Pendlerverein hat am Flohmarkt vom 30. März in Glarus mit einem Stand auf seine Anliegen aufmerksam gemacht. Die Fotos dazu finden Sie hier.Gemeinderat Glarus Süd unterstützt den Memorialsantrag zum Halbstundentakt
Die Südostschweiz berichtet in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, 27. April 2011, dass sich eine Zweidrittelsmehrheit des Gemeinderates Glarus Süd für den Memorialsantrag Glarner ÖV mit Halbstundentakt ausgesprochen habe. Der Gemeinderat anerkenne, dass der ÖV und die Anbindung an das überregionale Bahnnetz für die Entwicklung der Gemeinde wichtig und bedeutend sei. Dieser Beschluss hat laut Südostschweiz einigen Wirbel ausgelöst, unter anderem weil der Gemeindepräsident Peter Hefti es allen Ratsmitgliedern untersagt haben soll, die Öffentlichkeit von diesem Beschluss zu informieren und sogar ein Wiedererwägungsgesuch ins Auge gefasst habe. Pendlervereinspräsident Res Schlitter findet dieses Gehabe schlimm: «Das ziemt sich nicht für eine fortschrittliche Gemeinde und ihre Ratsmitglieder.Den Artikel der Südostschweiz finden Sie hier als PDF (236 kb).
Auch Tele Südostschweiz befasste sich in ihrer Nachrichtensusgabe vom Mittwoch, 27. April, mit den Zwillingsmemorialsanträgen. Den Beitrag finden Sie hier (externer Link).
Sprinter bis Linthal - die Fakten
Replik zum Leserbrief von Werner Dobler
Lieber Werner
Hättest Du mich doch vorher angerufen oder in der Gaststätte nachgefragt, dann müsste ich jetzt nicht auf Deinen Leserbrief antworten.
Gemäss unserem Vorschlag soll der Sprinter neu bis nach Linthal fahren - stündlich. Die ordentlichen, bisher verkehrenden Regionalzüge würden in Schwanden gewendet. Diese Verbindungen durch Busse bis Linthal weitergeführt. Wir "kehren" quasi also lediglich das Verhalten von Sprinter und Regionalzug. Dies hätte den tollen Nebeneffekt, dass nicht weniger, sondern mehr Busverbindungen in die Dörfer von Glarus Süd fahren würden. Alles klar? Und falls Du noch mehr "besser wissen" willst, unsere Idee ist hier auf unserer Website publiziert und kann auch heruntergeladen werden.
Andreas "Res" Schlittler, Glarus
Hier finden Sie einen Fahrplanentwurf (pdf, 98kb), der zeigt, wie heute und wie in Zukunft gefahren würde.
Leserbrief: Sprinter - alte Probleme zuerst lösen
Sprinter stündlich bis nach Linthal - "Nein, bitte! Bitte nein!" Warum nicht? Dazu gibt es zwei wichtige Gründe. Der erste Grund: Die Busverbindungen würden wegfallen, auf den Sprinter Linthal bis Schwanden, Schwanden-Linthal, der dermassen grossartig ist für ältere Leute, da er durch die Dörfer Schwanden-Nidfurn-Haslen-Leuggelbach bis nach Linthal führt und nicht nur am Rande bei den Bahnhöfen anhält.
Zum Beispiel Einkaufen in Schwanden: Da hält der Bus 4 Minuten vor 15 Uhr an der Hauptstrasse, fährt über Hasler-Dorfzentrum, Nidfurner-Dorfzentrum, hält an der Hauptstrasse in Schwanden zweimal auf Wunsch, bevor er zum Bahnhof fährt, zum Anschluss an den Sprinter. Also, 4 Minuten vor 15 Uhr gehe ich auf den Bus, steige an der Hauptstrasse bei der Kantonalbank aus, hebe Geld ab, mache meine Einkäufe in den Läden, mache Zahlungen auf der Post, oft reicht es noch für ein Gläschen im "Löwen" und gehe dann 9 Minuten vor 16 Uhr wieder auf den Bus, der durch die Dörfer fährt und bin nur eine Stunde und 4 Minuten später wieder zu Hause. Diese Verbindungen, auch zu andern Därfern, gibt es Montag bis Freitag. Diese Vorteile fär Leute, die kein Auto haben, wärden mit dem Sprinter nach Linthal wegfallen.
Samstags und sonntags gibt es morgens und abends zwei Sprinter bis nach Linthal, respektive für Touristen nach Braunwald. Für die, die nach Zürich oder anderswo ausserhalb zur Arbeit gehen, hat es morgens einen Bus ab Linthal. Das Zweite ist: Zuerst muss innerhalb des Kantons einiges pro ÖV verbessert werden. Zum Beispiel: Wieso hat Schwändi ab 20 Uhr keinen Anschluss an die Bahn? Wieso können Menschen im Rollstuhl nicht auf allen Bahnhöfen einsteigen? Mit wenig Nachdenken gäbe es noch einiges. Das sagt euch einer, der alles besser weiss.
Werner Dobler, Leuggelbach
Studie Glarner Sprinter Fahrplanjahr 2014
Der Pendlerverein hat sich eingehend mit den Auswirkungen der 4. TE der S-Bahn ZH und dem Konzept S-Bahn 2013 des Kantons St. Gallen befasst. Aus Sicht des Pendlervereins (pdf, 295kb) könnte der Kanton Glarus von diesen Projekten profitieren, und in Ziegelbrücke wären halbstündliche Anschlüsse in alle Richtungen möglich.
Mehr Geld für die SBB:
Zusatzvereinbarung vom Bundesrat verabschiedet
Bern, 06.04.2011 - Der Bundesrat hat die Zusatzvereinbarung zur Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SBB 2011-2012 genehmigt. Dieser Schritt wurde notwendig, nachdem das Parlament im Dezember 2010 eine Erhöhung der Mittel um 140 Millionen Franken beschlossen hat. Von diesen 140 Millionen Franken werden 78 Millionen der Substanzerhaltung der SBB-Infrastruktur dienen und 62 Millionen in punktuelle Erweiterungen investiert.
Der Glarner Sprinter ist sehr beliebt...
...und deswegen immer sehr gut besetzt, zu gut. Fotos vom
(über-)vollen Glarner Sprinter vom 5. April 2011 finden Sie hier...
Pendlervereinpräsident Andreas Schlittler reagiert in einem Leserbrief (pdf, 127kb) auf das Bulletin des Regierungsrates zum Sprinter stündlich bis nach Linthal.
Podiumsveranstaltung
«Halbstundentakt im Glarnerland»
Die Berichterstattung zur Podiumsdiskussion von André Mearz
finden Sie hier (pdf, 82kb).
Die Berichterstattung in Tele Süedostschweiz vom 5. April
finden Sie hier.
Fotos von der Podiumsveranstaltung finden Sie hier...
Zwillingsmemorialsantrag
Ein weiteres Kapitel zu den Zwillings-Memorialsanträgen: Die Stellungnahme der Glarner Regierung zum Antrag Halbstundentakt (pdf 193kb) und zum Antrag Investitionsfonds (pdf 184kb). Dazu der Beschluss des Landrates (pdf 135kb) und ein Kommentar von Hans Schärer (pdf 111kb).
Nicht mit uns!
Der Präsident des Pendlervereins, Res Schlittler bezieht in der Ausgabe der Südostschweiz vom Sonntag, 13. Februar 2011 (pdf 174kb) Stellung zur Bahnfinanzierung des Bundesrates. Er zeigt, dass die Zwillings-Memorialsanträge, die an der diesjährigen Landsgemeinde zur Abstimmung kommen, ein sinnvoller Weg ist, um auch langfristig die Finanzierung des ÖV zu sichern.
Finanzierung Bahninfrastruktur wer soll das bezahlen
Pro Bahn Schweiz und ZV wollen wissen, welche Finanzierung der Bahninfrastruktur die Bahnbenutzerinnen und -benutzer bevorzugen. Dazu wurde eine Online-Umfrage eingerichtet. Die Presseinformation zur Umfrage finden Sie hier (pdf, 90kb).
Pendeln soll teurer werden
Laut Bundesrat soll Bahn- und Autofahren teurer werden. Radio 24 hat am 21. Januar mit Fachleuten gesprochen (mp4, 1.8 MB) und Pendler befragt (mp4, 1.7MB). Der Präsident des Pendlervereins, Res Schlittler (mp4, 730kb), wurde in den 7 Uhr-Nachrichten zitiert. Auf der Website von Radio 24 gabs zum Thema «Pendeln soll teuer werden» über 700 Kommentare.Verschiedene Unterlagen des Bundesrates zur Bahn-Infrastruktur finden Sie auf der Website der Bundesbehörden oder als gezippte Datei (2.2 MB zip) auf unserer Website.
Informationen zu den
Zwillings-Memorialsanträgen
Für die Debatte im Landrat vom Mittwoch, 12.1.11, hat der Pendlerverein mit einem Brief (pdf 299 kb) nochmals seine Position zu den Zwillings-Memorialsanträgen zum Glarner OeV dargelegt. Empfänger sind alle Landrätinnen und Ländräte.
Auch die Initiaten der Initiative erinnern mit einem Brief (pdf 82 kb) an die Landrätinnen und Landräte an die Argumente für die beiden Anträge.
Die mangelhafte Erschliessung der Bauzonen (pdf 840 kb) mit dem öV ist einer der Gründe für die beiden Memorialsanträgen. Darüber schreibt Hanskaspar Schiesser vom Verband öffentlicher Verkehr .
Die beiden Memorialsanträge stehen als PDF zum Download zur Verfügung:
- Antrag 1: Glarner öV mit integralem Halbstundentakt und Anschluss in Ziegelbrücke ans überregionale Bahnnetz (20 kb)
- Antrag 2: Schaffung eines Fonds für Investitionen im öffentlichen Verkehr (20 kb)
Die Argumente für die beiden Memorialsanträge (pdf 33 kb) sind vielfältig und bestechend.
Der Vorschlag des Pendlervereins und der Vereinigung Pro Bahn, Ostschweiz, (pdf 295 kb) ist eine innovative Lösung, die den öV im Kanton Glarus kurzfristig und mit minimalen Kosten attraktiver machen könnte.
Schwyzer Kantonsrat stimmt
dem ÖV-Programm zu
Der Kantonsrat des Kantons SZ hat dem ÖV- Programm 2012-2015 zugestimmt.
Der entsprechende Passus des Protokolls lautet wie folgt.
5. Kantonsratsbeschluss über die Genehmigung des Grundangebotes des regionalen öffentlichen Verkehrs für den Zeitraum 2012 2015 (RRB Nr. 954/2010)
KR Urs Flattich stellt den Antrag:
Die Vorlage ist an den Regierungsrat zurückzuweisen mit dem Auftrag, Angebot und Kosten zu überarbeiten. Als Grundlage und Ausgangspunkt für den Kostenrahmen gilt das Budget 2011 zuzüglich 6% pro Jahr, wobei insgesamt 24% für vier Jahre auch ungleichmässig zwischen 2012 und 2015 aufgeteilt werden können. Es sollen gleichzeitig auch die konkreten Konsequenzen und Auswirkungen dieser Finanzplafonierung auf das ÖV -Grundangebot 2012-2015 aufgezeigt werden.
Abstimmung
Der Rückweisungsantrag wird mit 48 zu 34 Stimmen abgewiesen; auf die Vorlage wird eingetreten.
In der Detailberatung ergibt sich:
Ziffer 2
Der von der Kommission beantragten Streichung von Ziffer 2 wird opponiert.
Abstimmung
Mit 50 zu 24 Stimmen wird beschlossen, Ziffer 2 nicht zu streichen.
In der Schlussabstimmung wird die Vorlage mit 51 gegen 30 Stimmen genehmigt.
Das ganze Protokoll finden Sie hier (pdf, 37kb)
Ältere Informationen finden Sie im Archiv.
Werden Sie Mitglied
Halbstundentakt ins Glarnerland? Bessere und schnellere Verbindungen und Anschlüsse? Grösseres Platzangebot in den Zügen? Kein Leistungsabbau bei den SBB-Stationen?
Sind das auch Ihre Anliegen? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Der Pendlerverein Glarus sieht sich als Interessenvertretung des Teils der Bevölkerung, welcher regelmässig öffentliche Verkehrsmittel zur Bewältigung des Arbeitsweges benutzt (Pendler).
Der Pendlerverein bezweckt, Ansprüche bei den öffentlichen Transportunternehmungen sowie Behörden und politischen Parteien geltend zu machen, damit die Grundversorgung im Personenverkehr sichergestellt bleibt und optimale Verbindungen, vom und ins Glarnerland mit öffentlichen Verkehrsmitteln, erstellt und ausgebaut werden können. Der Verein informiert über die Anliegen der Pendler und steht dazu im Kontakt mit anderen Organisationen, die sich dem Anliegen des öffentlichen Verkehrs verpflichtet fühlen und fördert den Gedankenaustausch untereinander.
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