Konsultation zum Fahrplan 2011 eröffnet
Bern, 01.06.2010 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Konsultation zum Fahrplan 2011 eröffnet, soweit die Angebote grössere Veränderungen erfahren. Bis 14. Juni 2010 haben Interessierte die Möglichkeit, zum Fahrplanentwurf 2011 Stellung zu nehmen. Die Entwürfe für den ab 12. Dezember 2010 gültigen neuen Fahrplan von Bahnen, Seilbahnen, Schiffen und Autobussen sind auf dem Internet unter www.fahrplanentwurf.ch veröffentlicht.
Fahrplan-Teilentwurf 2011 auf dem Internet veröffentlicht
ÖV ist sehr sicher
Bern, 28.05.2010 - Wie in den Vorjahren war der öffentliche Verkehr in der Schweiz auch im Jahr 2009 sehr sicher. Dies zeigt der Sicherheitsbericht 2009 des Bundesamtes für Verkehr (BAV). Die Unfallzahlen bei Bahnen, Bussen und Schiffen bewegen sich im Bereich der Vorjahre. Das BAV informiert im Bericht auch über seine Tätigkeit als Aufsichtsbehörde im Bereich Sicherheit im Jahr 2009.
BAV-Sicherheitsbericht: Öffentlicher Verkehr in der Schweiz auch 2009 sehr sicher.
Mehr Geld für die S-Bahn in Ausserschwyz
20Minuten vom 24. Februar 2010 schreibt: In der March sollen die S-Bahnen an allen Stationen halten. Um die Bahnanlagen entsprechend aufrüsten zu können, beantragt der Schwyzer Regierungsrat dem Kantonsrat einen Planungskredit von 385'000 Franken.Den ganzen Artikel finden Sie auf der Website von 20 Minuten.
SBB-Verwaltungsrat genehmigt
4. Teilergänzungen
Von Hans Schärer, Präsident Pro Bahn Sektion Ostschweiz
Gemäss dieser Pressemitteilung ist das Konzept in der March und dem Glarnerland (betrifft Pro Bahn Sektion Ostschweiz) nun von den SBB, dem ZVV und den beteiligten Kantonen abgesegnet.
Auch wenn die Sektion Ostschweiz, die Sektion Zürich, der VCS GL und SZ, der Pendlerverein Glarus und weitere Interessenvertreter damit nicht einverstanden sind, bzw. Vorbehalte (Glarner Sprinter und S2) angebracht haben, ist die Sache nun gelaufen. Mindestens was das Gebiet des Kantons Zürich und die March betrifft. Im Glarnerland ab Ziegelbrücke könnte das Projekt noch geändert werden, da noch nicht alle politischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Allenfalls könnte die Ersatz S-Bahn für den Sprinter auch in Ziegelbrücke gewendet werden, ohne Auswirkungen auf die 4. TE der S-Bahn Zürich.
Im Kanton Glarus sind noch zwei Memorialsanträge an eine der kommenden Landsgemeinden offen, welche grundsätzlich den Halbstundentakt im Kanton Glarus und einen Infrastrukturfonds für Projekte des öffentlichen Verkehrs verlangen. Diese Entscheide gilt es im Kanton Glarus noch abzuwarten. Dann ist es unsere Aufgabe, dessen Umsetzung zu verlangen und darauf unsere Forderungen aufzubauen.
Wir haben schon auf sehr vielen Fronten interveniert und wurden offenbar doch nicht immer im gewünschten Mass ernst genommen. Man versteht zwar unsere Einwände, ist bereit diese zu prüfen, verharrt aber trotzdem auf dem vorliegenden Projekt und kann oder will nichts ändern. Offenbar sind wir viel zu spät gekommen und haben die Planungsphase verpasst, wo man Vorschläge hätte einbringen können. Für Verbesserungen wird man dann auf die Jahre um 2030 vertröstet. Das zeigt doch, dass auch die Möglichkeiten von Pro Bahn Sektion Ostschweiz eher beschränkt sind. Ich würde vorschlagen, dass wir nun unsere Kräfte dort einsetzen wo wir auch etwas erreichen können und das Thema 4. TE S-Bahn ZH ruhen lassen und auf das harren, was da noch kommt. Wir müssen aus den gemachten Fehlern lernen, weil wir offenbar zu spät reagierten.
Zur Medienseite der SBB.
Berichterstattung der Landsratsdebatte zu den Investitionsprogrammen für Strassen und ÖV: Südostschweiz (pdf 628KB) und Fridolin (pdf 104KB).
8. Hauptversammlung
An der 8. Hauptversammlung trafen sich rund 30 Mitglieder im Glarnerhof in Glarus. Die statutarischen Geschäfte konnten in knapp einer Stunde erledigt werden. Der Präsident blickte in seinem Bericht (pdf 52KB) auf das vergangene Vereinsjahr zurück.Das Protokoll des Aktuars Martin Beglinger (pdf 24KB) finden Sie hier.
Diskutieren Sie mit
Mehr Strassen oder mehr Züge? Oder von beiden mehr? Wie viel Geld wollen wir dafür bezahlen? Und wie viel Moblität bekommen wir für dieses Geld? Dass die Bahn ein grosses Potential hat, beweist der Glarner Sprinter. Immer mehr Pendler nutzen die schnelle Verbindung von und nach Zürich. Soll jetzt dieses Angebot ausgebaut werden? Ist ein Halbstundentakt im Glarnerland sinnvoll? Diskutieren Sie mit.
Übersicht Glarner ÖV-Netz
Elisabeth Bolliger aus Mollis hat uns zwei Übersichtspläne des ÖV im Kanton Glarus, Mittel- und Unterland (pdf 112KB) und Ganzer Kanton (pdf 124K) geschickt. Sie weist zudem darauf hin, «dass die beiden Linien
- Näfels-Obersee (72.518)
- Näfels-Fronalp (72.519)
nicht dem ÖV angegliedert sind, sondern von einem privaten, teuren Taxiunternehmen bedient werden». Ihrer Meinung nach gehörten die entsprechenden Angaben inkl. Preise auf die Prospekte, Übersichtspläne und Schilder.
Werden Sie Mitglied
Halbstundentakt ins Glarnerland? Bessere und schnellere Verbindungen und Anschlüsse? Grösseres Platzangebot in den Zügen? Kein Leistungsabbau bei den SBB-Stationen?
Sind das auch Ihre Anliegen? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Der Pendlerverein Glarus sieht sich als Interessenvertretung des Teils der Bevölkerung, welcher regelmässig öffentliche Verkehrsmittel zur Bewältigung des Arbeitsweges benutzt (Pendler).
Der Pendlerverein bezweckt, Ansprüche bei den öffentlichen Transportunternehmungen sowie Behörden und politischen Parteien geltend zu machen, damit die Grundversorgung im Personenverkehr sichergestellt bleibt und optimale Verbindungen, vom und ins Glarnerland mit öffentlichen Verkehrsmitteln, erstellt und ausgebaut werden können. Der Verein informiert über die Anliegen der Pendler und steht dazu im Kontakt mit anderen Organisationen, die sich dem Anliegen des öffentlichen Verkehrs verpflichtet fühlen und fördert den Gedankenaustausch untereinander.
Umsteigen lohnt sich. Werden Sie Mitglied im Pendlerverein.