Halbstundentakt im Glarnerland?

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Evoleaffene

I really liked this! Great job!
Thursday, 02. September 2010 - 21:53 Uhr
Hans Schärer

Zu den angedachten Fragen in der Diskussionsrunde der Umfrageteilnehmer gibt es nun doch einige Klarheit. Im Gegensatz zum Kanton Glarus haben unsere Nachbarkantone vorwärts gemacht und die konkreten (4.TE – S- Bahn ZH, S-Bahn SG 2013) Projekte liegen vor und haben die politischen Hürden weitgehend genommen. Nicht vorgesehen sind die IC Halte in Ziegelbrücke. Trotzdem sieht der Kanton St. Gallen auch eine Halbstundenspinne in Ziegelbrücke vor. Die 4. TE der S- Bahn Zürich ist vom Kantonsrat genehmigt worden, dasselbe gilt auch für das Projekt S- Bahn St. Gallen 2013. Am 26. September stimmen die St. Galler Stimmbürger über die notwendigen Infrastrukturkredite und die Vorfinanzierung der Bundesanteile ab.
Für den Teil der Glarner- Pendler, welche in Fuss- oder Velodistanz vom Bahnhof Ziegelbrücke wohnen werden ab Fahrplanwechsel Ende 2013 die Anschlüsse und Verbindungen optimal sein. Der IR verlässt Zürich zur Minute 11 und trifft zur Minute 57 in Ziegelbrücke ein. Die zweite schnelle Verbindung (eventuell Glarner Sprinter) mit Halt in Wädenswil, Pfäffikon, Lachen und Siebnen verlässt Zürich zur Minute 43 und kommt zur Minute 26 in Ziegelbrücke an. In der Gegenrichtung verlässt der IR Ziegelbrücke zur Minute 01 und kommt in Zürich zur Minute 49 an. Die zweite schnelle Verbindung verlässt Ziegelbrücke zur Minute 34 und kommt in Zürich zur Minute 17 an. In Richtung Chur verlässt der IR Ziegelbrücke zur Minute 59 und kommt in Chur zur Minute 45 an. Die zweite Verbindung mit Umsteigen in Sargans (S4 und Regio) verlässt Ziegelbrücke zur Minute 29 und trifft in Chur zur Minute 23 ein. In der Gegenrichtung verlässt der IR Chur zur Minute 15 und trifft in Ziegelbrücke zur Minute 59 ein. Die zweite Verbindung (Regio/S4) verlässt Chur zur Minute 37 und kommt in Ziegelbrücke zur Minute 30 an. Dank dem Kanton St. Gallen erreichen die Glarner auch ab Ziegelbrücke Rapperswil, St. Gallen, Chur und Buchs halbstündlich, alternierend mit Umsteige- und Direktverbindungen. Allerdings sind keine IC Halte (ab Fahrplanjahr 2014) in Ziegelbrücke vorgesehen, da diese ohnehin die Systemknoten 00/30 verpassen würden.
Für uns Glarner ist es von existenzieller Bedeutung, dass die beiden erheblich erklärten Zwillingsmemorialsanträge, welche den Halbstundentakt im Glarnerland fordern und auch die Finanzierung für die notwendigen Infrastrukturmassnahmen sicher stellen, möglichst bald von der Landsgemeinde gutgeheissen werden. Seit dem die Landsgemeinde dem Projektierungskredit für die Umfahrungsstrasse bewilligt hat, scheint die Förderung des öffentlichen Verzehrs ins Stocken geraten zu sein. Das Versprechen den öffentlichen Verkehr und den Individualverkehr gleichwertig zu gewichten (wie im Mobilitätskonzept) vorgesehen), diesen Beweis sind die Glarner Regierungs- Land- und Gemeinderäte noch schuldig geblieben.
Sunday, 08. August 2010 - 14:19 Uhr
Baur Hans Peter

Für die Glarner Pendler wäre es sicher erstrebenswert,wenn auch abends ab Zürich in Richtung Chur wenigstens 2 IC-Züge in Ziegelbrücke einen Halt einlegen würden, die Frage ist wohl, was "kostet" das den Kanton Glarus? Und ob sich das politisch durchsetzen liesse?
Saturday, 16. January 2010 - 15:03 Uhr
Baur Hans Peter

Ich finde, wir sollten in die gleiche Richtung zielen wie es Herr Schärer angetönt hat: Ziegelbrücke muss langfristig wieder zum IC-Bahnhof aufgewertet werden, so wie das vor dreissig Jahren der Fall war(damalige Schnellzüge von/ab Zürich praktisch alle ohne Halt bis/ab Ziegelbrücke,teilweise 1 einziger Halt in Thalwil für Umsteigeverkehr von/nach Luzern/Tessin).Ziegelbrücke dürfte einer der einzigen Bahnhöfe der SBB sein,welcher vom auch internationalen Haltebahnhof zum Interregiobahnhof zurückgestuft wurde (selbst der Beograd-Express hielt in Ziegelbrücke). Da sind doch Proteste mehr als angebracht,und die neu nur gerade zwei IC-Halte am Morgen in Richtung Zürich,damit sollten sich die Glarner Pendler nicht abspeisen lassen! Wie weiter? Protestschreiben an die SBB? An welche Stelle genau? Oder landen die einfach im Papierkorb....
Monday, 09. November 2009 - 19:05 Uhr
Hans Schärer

Herr Baur hat Recht. Der Kanton SZ und die Gemeinde Lachen bezahlen nun auch an den Sprinter. Die Verantwortlichen im Kanton GL freut es, denn was die Schwyzer mehr bezahlen, zahlen die Glarner weniger. Wenn der Sprinter, ab Fahrplanjahr 2014 einmal stündlich fährt, sieben Tage die Woche, dann werden die Gesamtkosten für den Sprinter erheblich steigen. Die Kantone GL und SZ werden froh sein, dass dann der Sprinter auch noch in Wädenswil anhält, um an Stelle der geschobenen S2 den Anschluss von und nach Einsiedeln sicher zu stellen. Der Kanton ZH wird sich auch an Sprinters- Kosten beteiligen müssen. Die S2 wird (gemäss aktueller Planung Stand 2009) ab Fahrplanjahr 2014 die Bahnhöfe Schübelbach – Buttikon-, Reichenburg und Bilten nur noch stündlich bedienen. Sollten sich die Kantone GR und SG mit der Forderung des zweiten IC pro Stunde zwischen Zürich und Chur durchsetzen können, dann können die Stationen zwischen Siebnen Wangen und Ziegelbrücke mit der zweiten S2 pro Stunde nicht mehr bedient werden. Geplant ist dann ein Ersatzangebot mit dem Marchbus. Da dieser schon heute in den Stosszeiten oft im Stau stecken bleibt, ist der Bahnersatz durch den Bus äusserst fragwürdig. Zudem kommt die beschleunigte S2 nach den Systemknoten in Ziegelbrücke an, bzw. fährt vor diesen ab, was zu langen Wartezeiten zu den Anschlüssen führt. Für die Kantone GL und SZ liegt ein Sparpotential drin, wenn sie auf die Mitfinanzierung der S2 auf dem Abschnitt Siebnen-Wangen - Ziegelbrücke verzichten, falls diese ohne Halt durchfährt. Es liegt also auf der Hand den Sprinter (anstelle der S2, Fahrplanjahr 2014) zwischen Lachen und Ziegelbrücke an allen Stationen anhalten zu lassen. Bilten wäre direkt per Bahn mit dem Kanton GL und der March verbunden. Auch der Lokalverkehr March – Glarnerland würde aufgewertet. Für die Pendler vom Glarnerland nach Zürich zeichnet sich die Lösung schon mit dem Fahrplanwechsel vom 13. Dez. 2009 ab. Anstelle des Sprinters halten um 05:47 und 06:47 zwei IC in Ziegelbrücke mit Regionalzugsanschluss aus dem Glarnerland. Jetzt müssten wir eigentlich nur die IC Verbindungen am Abend in der Gegenrichtung noch haben. Die Verbindungen mit umsteigen in Ziegelbrücke von und nach dem IC sind für Pendler weit attraktiver, als ein Sprinter, welcher zur beschleunigten S- Bahn verkommt. Ab Dezember 2009 kommt der erste Sprinter aus dem Kanton GL erst um 08:20 in Zürich HB an, das ist für den Grossteil der Pendler zu späht. Die Pendler werden sich also am Morgen vom Sprinter verabschieden und die Vorzüge der IC Verbindungen zu schätzen wissen.

Hans Schärer
Sunday, 01. November 2009 - 20:49 Uhr
Baur Hans Peter

Grüzi Herr Feldmann, genau DA liegt das Problem!Dass die schnellen Intercitys im Gegensatz zu vor dreissig Jahren in Ziegelbrücke nicht mehr halten! Dann hätten Sie nämlich stündlich 2 schnelle Züge nach Chur, dito nach Zürich! Schreiben Sie mir mal, wie wir diese Forderung mit welchem Druck erreichen können! Die Gemeinde Lachen SZ hat es auch erreicht (mit wieviel "Kohle" an die SBB?),dass der Glarnersprinter ab nächstem Fahrplanwechsel zusätzlich in Lachen halten muss!! Freundliche Grüsse von hpbaur@bluemail.ch!
Sunday, 25. October 2009 - 21:11 Uhr
Andreas Feldmann

Ich arbeite als Verkehrsplaner in Chur - Pendle deshalb täglich nach Chur. Mich nervt es allmählich, ständig über den GlarnerSprinter nach Zürich diskutieren zu müssen. Die Verbindung im Verbund mit S-Bahn, EuroCity, InterRegio und GlarnerSprinter (Regio Express) ist im Gegensatz zur Verbindung nach Chur der reinste Luxus. Und ich bin wohl kaum der Einzige der sich über die missliche Zugverbindung nach Chur ärgert... So zum Vergleich, nach Chur fährt genau jede Stunde ein Zug. Genau genommen sind es Zwei. Ein Regio und ein InterRegio. Wobei die beiden Züge sich dermassen schlecht ergänzen, dass es defacto um einen Stundentakt handelt...
Monday, 10. August 2009 - 16:59 Uhr
Hans Schärer

Beim Sprinter kommt es so,wie es kommen muss. Der Halt in Lachen wurde nur zugestanden, damit der Sprinter für den Kanton Glarus günstiger wird. Nicht vorzustellen, was passiert, wenn der Sprinter dereinst stündlich fährt und Glarus vermehrt auf die Mitfinanzierung durch die Kantone Zürich und Schwyz hofft. Wer zahlt will auch eine Gegenleistung dafür - logisch und das führt zu noch weitern Halten. Ich würde auf die IC sezten und mich vom Gedanken an den Sprinter trennen. Nur so haben wir in Zukunft schnelle Verbindungen nach Zürich mit Fernverkehrscharakter.
Monday, 06. July 2009 - 17:11 Uhr
Steiner

Guten Tag
Bedauerlich gestaltet sich die Planung zum neuen Fahrplan.
Viele Pendler suchen den beliebten 16:40 Uhr ab HB umsonst...
Erstaunlich ist der Zusatzstopp in Lachen.
Der Glarnersprinter verkommt zum March-Express und das Glarnerland hat wieder das Nachsehen!
Monday, 08. June 2009 - 07:07 Uhr
Hans Schärer

Mobilität im Glarnerland die andere Perspektive

Der vom Landrat im Verordnungsweg verabschiedete Richtplan (inkl. Sachplan Verkehr) enthält die Rahmenbedingungen nach denen sich allfällige Infrastrukturprojekte und auch die Massnahmen im öffentlichen Verkehr zu richten haben. Weder die Strassenlobby noch die Verfechter des öffentlichen Verkehrs (ÖV) können daraus einen Realisierungsanspruch ableiten.

Beispielsweise sind im Kanton Zürich Fahrplanverfahren, Ausbau und Finanzierung des öffentlichen Verkehrs gesetzlich geregelt. Im Kanton Glarus fehlen derartige Bestimmungen und im Rahmen der Umsetzung der Gemeindestrukturreform ist für die Bestellung und Finanzierung des Angebotes im ÖV der Kanton (zusammen mit dem Bund) allein zuständig. Das bestellte Angebot ist deshalb rechtens und es besteht damit auch kein Anspruch auf Wiedererwägung, sofern die Finanzkompetenzen nicht überschritten wurden.

Der Kanton Glarus kann die NFA Gelder (neuer Finanzausgleich) frei verwenden, da diese nicht zweckgebunden sind. Im Gegenzug hat aber der Bund seine Leistungen an das Grundangebot des ÖV im Kanton Glarus massiv gekürzt, was das ÖV- Budget erheblich belastet. Sicher werden ab 2010 infolge der Finanzkrise diese Gelder nicht mehr so reichlich fliessen. Ob die NFA Gelder von den Kantonen für den Steuerwettbewerb eingesetzt werden, darüber kann man nur spekulieren. Glarus will bestimmt in dieser Hinsicht nicht hinten anstehen.

Selbst wenn der Bund den Löwenanteil an die enormen Kosten der Strassenausbauten übernimmt, wird er im Gegenzug andere Leistungen (Aufgabenteilung) an den Kanton kürzen. Auch da könnte das Pendel auf den Glarner Steuerzahler zurück schlagen. Auch der Bund holt seine Einnahmen bei den Steuerpflichtigen und indirekt beim Konsumenten, mit anderen Worten bei uns allen.

Blenden wir etwa zwei Jahrzehnte zurück, zur grössten Kreditvorlage der Landsgemeinde, nämlich die Totalsanierung des Kantonsspitals. Damals musste zu dessen Finanzierung ein Bausteuerzuschlag von 5% beschlossen werden und heute ist er erst auf 1 1/2 % reduziert worden und bereits die zweite Generation ist zur Mitfinanzierung gezwungen. Wenn dann erst einmal die Kredite für die neuen Investitionsvorlagen kommen (Strassenbauten, Ausbau des öffentlichen Verkehrs), dann wird sich die Begeisterung zu den Mobilitätswünschen wohl in Grenzen halten. Als zugewanderter Zürcher kann ich der Landsgemeinde nur ans Herz legen, keine Investitionskredite zu bewilligen, welche höhere Fiskalbelastungen nach sich ziehen, also keine Erhöhung der Staatsteuer noch der Bausteuer. Wir dürfen kommenden Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen, welche ihre Entscheidungsfreiheit und Unabhängigkeit einschränken. Die Gemeindestrukturreform lässt grüssen.

Seien wir wachsam damit der Mobilitätstraum nicht zum Alptraum wird. Denken wir daran, dass wir Glarner auf einem sehr hohen Niveau jammern und ich appelliere an die Bereitschaft die Wünsche dem Machbaren (sprich finanzierbarem) anzupassen.
Hans Schärer, Niederurnen

Sunday, 07. December 2008 - 20:37 Uhr
Res Schlittler, Präsi PV

Halbstundentakt bereits 2010 weil:
. GlarnerSprinter um eine Stunde verschoben
. Frühverbindung nach ZH unbedingt benötigt
. Pendler auch wieder nach Hause müssen...
. Schüler mit dem Zug nach Glarus in die Kanti fahren (auch über Mittag...)
. bessere Verbindungen, mehr Platz für alle Reisenden
. Verkehrsentlastung auf der Strasse
. einziges Mittel welches sofort wirksam werden kann
Thursday, 04. December 2008 - 23:31 Uhr
Administrator

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Wednesday, 03. December 2008 - 20:33 Uhr

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