Pendlerverein des Kantons Glarus

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9. Hauptversammlung am 25.11.2010

Am Donnerstag, 25. November, fand die 9. Hauptversammlung des Pendlerveriens statt. Den Jahresbericht des Präsidenten finden Sie hier (pdf 102kb). Das Protokoll finden Sie hier (pdf 82kb).


Mangelhafte Erschliessung der Bauzonen

Die mangelhafte Erschliessung der Bauzonen (pdf 840 kb) mit dem öV ist einer der Gründe für die beiden Memorialsanträgen (zip 1.5MB). Darüber schreibt Hanskaspar Schiesser


Kommt der Stundentakt für
den Glarner Sprinter?

Erst Mitte 2014 wird das linke Zürichsee-Ufer in die neue Durchmesserlinie eingeführt. Ds hat Auswirkungen auf den Glarner Sprinter: Der Stundentakt wird erst 2014 kommen. Lesen mehr in der Ausgabe der Südostschweiz (pdf 332 kb) vom 17.11.2010.

Mit dem Stundentakt für den Glarner Sprinter hat sich auch Pro Bahn Schweiz befasst. Der Artikel finden sie auf der Website der Pro Bahn Schweiz.


Doppelstöcker in Glarus

Unlängst musste der Glarner Sprinter in die planmässige Revision. In dieser Zeit fuhr ein Doppelstöcker zwischen Glarus und Zürich. Lesen Sie den Artikel in den Südostschweiz (pdf 250kb) vom 15.11.10.


Studie Glarner–Sprinter Fahrplanjahr 2014

Der Pendlerverein hat sich eingehend mit den Auswirkungen der 4. TE der S-Bahn ZH und dem Konzept S-Bahn 2013 des Kantons St. Gallen befasst. Aus Sicht des Pendlervereins (pdf, 295kb) könnte der Kanton Glarus von diesen Projekten profitieren, und in Ziegelbrücke wären halbstündliche Anschlüsse in alle Richtungen möglich.


Fahrplan 2011 ist online

Der Fahrplan 2011 ist online abrufbar.

Die folgenden Felder betreffen das Glarnerland:

72.501 Glarus Glarus – Riedern – Netstal – Näfels-Mollis (Linie 501)
72.502 Glarus Glarus – Oberdorf (Linie 502)
72.503 Glarus Glarus – Ennenda (Linie 503)
72.504 Glarus Glarus – Klöntal (Linie 504)
72.542 Glarus Schwanden – Schwändi b. Schwanden – Glarus
72.511 Bilten–Näfels-Mollis–Mühlehorn, Ziegelbrücke–Näfels-Mollis–Mühlehorn
736 Glarus Ziegelbrücke – Linthal

Eine Änderung ist positiv aufgefallen: Im Feld 72.511; die Stillstandzeiten des Glarnerbus im Ussbühl in Bilten werden ausgenutzt und die Buskurse bis zum Bahnhof Reichenburg verlängert.


Öffentlicher Verkehr: Einmalige Chance...

...wenn die Glarner Regierung sie jetzt ergreift!
Nach dem wuchtigen Ja (80%) der St. Galler Stimmbürger für einen 50 Mio. Fr. Investitionsbeitrag an den Ausbau des S-Bahn-Netzes hat der Kanton Glarus jetzt ideale Voraussetzungen, um die im kantonalen Richtplan vorgesehenen öV-Ziele (Stundentakt für den Glarner Sprinter und Halbstundentakt im Glarnerland) ideal ans Schweizer Netz anzubinden. Aber: Der Kanton Glarus muss jetzt handeln, sonst sind die Züge im wahrsten Sinne des Wortes abgefahren.

St. Gallen: Alles bereit
Auf den Websites der S-Bahn St. Gallen sind die Neuerungen bereits detailliert aufgeführt. Unter dem Titel Walensee / Sarganserland bzw. Linthgebiet sind u. a. der Anschluss an den Glarner Sprinter Richtung Zürich in Ziegelbrücke, eine zweite, beschleunigte Verbindung Uznach–Ziegelbrücke sowie der Halbstundentakt für die grösseren Bahnhöfe im Raum Wattwil, Rapperswil, Ziegelbrücke und Sargans beschrieben – mit Linienplan und exakten Fahrzeiten.

Zürcher Verkehrsverbund: Alles bereit
Dieses markante Bekenntnis der St. Galler zur S-Bahn ist abgestimmt auf die sog. 4. Teilergänzungen der S-Bahn Zürich (ZVV), welche ebenfalls bereits detailliert (inkl. Bildern vom Rollmaterial) im Internet publiziert sind. Für den Glarner Sprinter sind dort der Stundentakt Zürich HB–Schwanden (am Wochenende bis Linthal) sowie der Halbstundentakt Zürich HB–Ziegelbrücke mit dem Interregio Zürich–Chur vorgesehen.

Schwyz: Bessere Nachtverbindungen
Und bereits 2011 werden die Spätverbindungen im Nachbarkanton Schwyz, March und Höfe, ausgebaut. Ab dem 12. Dezember verkehrt die S8 um 00.17 Uhr von Zürich nach Ziegelbrücke, wie der March-Anzeiger berichtete.

Glarus: Kein Projekt veröffentlicht
Während die Nachbarn der Glarner ihre Planungen mitsamt der Finanzierung aufgegleist und detailliert dokumentiert haben, läuft im Glarnerland offenbar gar nichts – oder die Pläne liegen noch immer unveröffentlicht in der Schublade. Und solche Pläne müsste es eigentlich geben, ansonsten hätten die Nachbarkantone nicht solche Steilvorlagen liefern können. Aber auf der Website des Kantons finden sich zum Thema öffentlicher Verkehr keine Angaben, die jünger als drei Jahre alt sind, für die Netzpläne meldet der Server: Error 404, Seite nicht gefunden. In der Legislaturplanung der Regierung ist zwar unter Punkt 4.1.5. («Umsetzen Mobiliätskonzept ») der Ausbau des Glarner Sprinters mit Priorität I für «nach 2010» vorgesehen, doch die Zeit wird knapp: Wenn nicht umgehend die Detailplanung an die Hand genommen wird und die notwendigen Bestellungen bei den SBB gemacht werden, kann man 2013 als Einführungstermin vergessen.

Aufgrund der erwähnten idealen Voraussetzungen durch die Ausbaupläne der Nachbarskantone haben der Glarner Pendlerverein sowie der Verein Pro Bahn der Glarner Regierung konkrete Fahrplan-Entwürfe in verschiedenen Varianten vorgeschlagen. Zudem ist der Zwillingsmemorialsantrag zur Finanzierung des Glarner öV pendent.

Unverständlich, weshalb nicht gehandelt wird. Jetzt muss die Glarner Regierung die Detailplanung konkret anstossen. Sonst ist der Zug abgefahren – nicht nur für den Tunnel.

Details:
www.s-bahn2013.ch (St. Gallen)
www.4-teilergaenzungen.ch (Zürich)
www.sz.ch (Schwyz).

Berichterstattung (pdf, 569KB) Südostschweiz vom 12. Oktober 2010.


Konsultation zum Fahrplan 2011 eröffnet

Bern, 01.06.2010 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Konsultation zum Fahrplan 2011 eröffnet, soweit die Angebote grössere Veränderungen erfahren. Bis 14. Juni 2010 haben Interessierte die Möglichkeit, zum Fahrplanentwurf 2011 Stellung zu nehmen. Die Entwürfe für den ab 12. Dezember 2010 gültigen neuen Fahrplan von Bahnen, Seilbahnen, Schiffen und Autobussen sind auf dem Internet unter www.fahrplanentwurf.ch veröffentlicht.
Fahrplan-Teilentwurf 2011 auf dem Internet veröffentlicht


ÖV ist sehr sicher

Bern, 28.05.2010 - Wie in den Vorjahren war der öffentliche Verkehr in der Schweiz auch im Jahr 2009 sehr sicher. Dies zeigt der Sicherheitsbericht 2009 des Bundesamtes für Verkehr (BAV). Die Unfallzahlen bei Bahnen, Bussen und Schiffen bewegen sich im Bereich der Vorjahre. Das BAV informiert im Bericht auch über seine Tätigkeit als Aufsichtsbehörde im Bereich Sicherheit im Jahr 2009.
BAV-Sicherheitsbericht: Öffentlicher Verkehr in der Schweiz auch 2009 sehr sicher.


Mehr Geld für die S-Bahn in Ausserschwyz

20Minuten vom 24. Februar 2010 schreibt: In der March sollen die S-Bahnen an allen Stationen halten. Um die Bahnanlagen entsprechend aufrüsten zu können, beantragt der Schwyzer Regierungsrat dem Kantonsrat einen Planungskredit von 385'000 Franken.
Den ganzen Artikel finden Sie auf der Website von 20 Minuten.


SBB-Verwaltungsrat genehmigt
4. Teilergänzungen

Von Hans Schärer, Präsident Pro Bahn Sektion Ostschweiz

Gemäss dieser Pressemitteilung ist das Konzept in der March und dem Glarnerland (betrifft Pro Bahn Sektion Ostschweiz) nun von den SBB, dem ZVV und den beteiligten Kantonen abgesegnet.

Auch wenn die Sektion Ostschweiz, die Sektion Zürich, der VCS GL und SZ, der Pendlerverein Glarus und weitere Interessenvertreter damit nicht einverstanden sind, bzw. Vorbehalte (Glarner Sprinter und S2) angebracht haben, ist die Sache nun gelaufen. Mindestens was das Gebiet des Kantons Zürich und die March betrifft. Im Glarnerland ab Ziegelbrücke könnte das Projekt noch geändert werden, da noch nicht alle politischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Allenfalls könnte die Ersatz S-Bahn für den Sprinter auch in Ziegelbrücke gewendet werden, ohne Auswirkungen auf die 4. TE der S-Bahn Zürich.

Im Kanton Glarus sind noch zwei Memorialsanträge an eine der kommenden Landsgemeinden offen, welche grundsätzlich den Halbstundentakt im Kanton Glarus und einen Infrastrukturfonds für Projekte des öffentlichen Verkehrs verlangen. Diese Entscheide gilt es im Kanton Glarus noch abzuwarten. Dann ist es unsere Aufgabe, dessen Umsetzung zu verlangen und darauf unsere Forderungen aufzubauen.

Wir haben schon auf sehr vielen Fronten interveniert und wurden offenbar doch nicht immer im gewünschten Mass ernst genommen. Man versteht zwar unsere Einwände, ist bereit diese zu prüfen, verharrt aber trotzdem auf dem vorliegenden Projekt und kann oder will nichts ändern. Offenbar sind wir viel zu spät gekommen und haben die Planungsphase verpasst, wo man Vorschläge hätte einbringen können. Für Verbesserungen wird man dann auf die Jahre um 2030 vertröstet. Das zeigt doch, dass auch die Möglichkeiten von Pro Bahn Sektion Ostschweiz eher beschränkt sind. Ich würde vorschlagen, dass wir nun unsere Kräfte dort einsetzen wo wir auch etwas erreichen können und das Thema 4. TE S-Bahn ZH ruhen lassen und auf das harren, was da noch kommt. Wir müssen aus den gemachten Fehlern lernen, weil wir offenbar zu spät reagierten.

Zur Medienseite der SBB.

Berichterstattung der Landsratsdebatte zu den Investitionsprogrammen für Strassen und ÖV: Südostschweiz (pdf 628KB) und Fridolin (pdf 104KB).


8. Hauptversammlung

An der 8. Hauptversammlung trafen sich rund 30 Mitglieder im Glarnerhof in Glarus. Die statutarischen Geschäfte konnten in knapp einer Stunde erledigt werden. Der Präsident blickte in seinem Bericht (pdf 52KB) auf das vergangene Vereinsjahr zurück.

Das Protokoll des Aktuars Martin Beglinger (pdf 24KB) finden Sie hier.


Übersicht Glarner ÖV-Netz

Elisabeth Bolliger aus Mollis hat uns zwei Übersichtspläne des ÖV im Kanton Glarus, Mittel- und Unterland (pdf 112KB) und Ganzer Kanton (pdf 124K) geschickt. Sie weist zudem darauf hin, «dass die beiden Linien

nicht dem ÖV angegliedert sind, sondern von einem privaten, teuren Taxiunternehmen bedient werden». Ihrer Meinung nach gehörten die entsprechenden Angaben inkl. Preise auf die Prospekte, Übersichtspläne und Schilder.


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Halbstundentakt ins Glarnerland? Bessere und schnellere Verbindungen und Anschlüsse? Grösseres Platzangebot in den Zügen? Kein Leistungsabbau bei den SBB-Stationen?

Blick aus dem ZugSind das auch Ihre Anliegen? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Der Pendlerverein Glarus sieht sich als Interessenvertretung des Teils der Bevölkerung, welcher regelmässig öffentliche Verkehrsmittel zur Bewältigung des Arbeitsweges benutzt (Pendler).

Der Pendlerverein bezweckt, Ansprüche bei den öffentlichen Transportunternehmungen sowie Behörden und politischen Parteien geltend zu machen, damit die Grundversorgung im Personenverkehr sichergestellt bleibt und optimale Verbindungen, vom und ins Glarnerland mit öffentlichen Verkehrsmitteln, erstellt und ausgebaut werden können. Der Verein informiert über die Anliegen der Pendler und steht dazu im Kontakt mit anderen Organisationen, die sich dem Anliegen des öffentlichen Verkehrs verpflichtet fühlen und fördert den Gedankenaustausch untereinander.

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